<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>

<rss version="2.0">

<channel>
	<title>Frisch Entwickelt, ein Fotoblog</title>
	<link>http://www.frisch-entwickelt.de</link>
	<description>Digitale Fotos frisch entwickelt.</description>
	<language>de-de</language>
	<copyright>Andreas Grimm</copyright>
		<item>
		<title>
			Das Leben der Anderen in Kodachrome
		</title>
		<description>
			<![CDATA[
				<img src="http://frisch-entwickelt.de/uploads/das-leben-der-anderen-in-kodachrome-2026-07-11_thumb.jpg" alt="Das Leben der Anderen in Kodachrome"/>
				&lt;p&gt;Gerade sind in der Fotografiska im Tacheles, diesem Endstufe Kapitalismus (Un-)Ort, drei sehr tolle Austellungen von dem Werk von &lt;i&gt;Anton Corbijn&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Bruce Gilden&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Lee Shulman&lt;/i&gt; zu sehen. Sehenswert, wie unterschiedlich eindringlich Portraitfotografie sein kann. Nachhaltig begeistert hat mich aber das&amp;nbsp;&lt;i&gt;The Anonymous Project&lt;/i&gt; rvon Lee Shulman, für das er rund eine Million Dias aus Nachlässen und Flohmärkten zusammengetragen und daraus eine der weltweit größten Privatarchive analoger Amateurfotografie begründet hat. Zu sehen sind daraus in&amp;nbsp;&lt;i&gt;No Place Like Home&lt;/i&gt;&amp;nbsp;etwa 12.000 dieser Aufnahmen, die zu einer raumgreifenden Installation, einem nachgebildeten Haus, verdichtet sind. Besonders beeindruckt haben mich die &lt;i&gt;Totems&lt;/i&gt;: turmhohe, hinterglasbeleuchtete Strukturen aus vielen, vielen Kodachrome Dias, vor denen man stundenlang in das vergangene Leben der Anderen eintauchen kann. Passend zu seiner Ausstellung ist Lee Shulmans Zitat gezeigt: &lt;i&gt;The reason we take a photo ist to say &quot;I love you, and I want to remember this momet&quot;.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;
			]]>
		</description>
		<link>http://frisch-entwickelt.de/das-leben-der-anderen-in-kodachrome</link>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 09:45:04 +0000</pubDate>
	</item>
		<item>
		<title>
			Kunst?
		</title>
		<description>
			<![CDATA[
				<img src="http://frisch-entwickelt.de/uploads/kunst-2026-05-25_thumb.jpg" alt="Kunst?"/>
				&lt;p&gt;Gesehen in Berlin Mitte an einem Donnerstag gegen Mittag. Und man fragt sich unweigerlich, ist das Kunst oder ist das ein Unfall. Je länger ich das BIld betrachte und darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Vorstellung, dass das hier &lt;i&gt;Absicht&lt;/i&gt; war. Weil es zu Berlin Mitte passt, weil es irgendwie unstimmig stimmig ist. Hebt ein Auto einfach so einen Container an, nur weil man da gegenfährt? Warum ist das Auto kaum beschädigt? Und wie kommen die Steine unter Auto und Container? Muss Kunst sein.&lt;/p&gt;
			]]>
		</description>
		<link>http://frisch-entwickelt.de/kunst</link>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 08:46:15 +0000</pubDate>
	</item>
		<item>
		<title>
			30 Jahre später
		</title>
		<description>
			<![CDATA[
				<img src="http://frisch-entwickelt.de/uploads/30-jahre-spter-2025-07-19_thumb.jpg" alt="30 Jahre später"/>
				&lt;p&gt;Damals mit riesigen Stoffbahnen, noch bevor das Parlament in den Reichstag eingezogen ist und Berlin Regierungssitz geworden ist, verhüllte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude vor 30 Jahren verhüllte das Reichstagsgebäude. Die Bilder der meterlangen Stoffbahnen gingen damals um die Welt. Nun erinnerte im Juni 2025 eine Lichtprojektion an die Kunstaktion. Nicht ganz so spektakulär, wie mir eine Frau sagte, die damals dabei gewesen ist, ein bisschen weniger die Atmosphäre von Freiheit, Aufbruch und Volksfest. Aber trotzdem sehenswert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
			]]>
		</description>
		<link>http://frisch-entwickelt.de/30-jahre-spter</link>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 10:23:35 +0000</pubDate>
	</item>
		<item>
		<title>
			Letzter Stop Bilbao: Txokos
		</title>
		<description>
			<![CDATA[
				<img src="http://frisch-entwickelt.de/uploads/letzter-stop-bilbao-txokos-2025-01-02_thumb.jpg" alt="Letzter Stop Bilbao: Txokos"/>
				&lt;p&gt;Das letzte Bild aus Bilbao ist auch das letzte Bild des Road Trips. Und es ist anders als die vorausgegangenen keines aus dem Guggenheim Museum, beschreibt Bilbao aber von einer anderen Seite. Fotografisch nicht sonderlich spannend und man hat mit Sicherheit auch kein besseres Bild von der Stadt Bilbao. Vielleicht muss jeder mal hinreisen und sich selbst ein Bild machen, und Bilbao entdecken. Eine unserer Entdeckungen waren die mehr oder weniger geheimen Clubs, in denen sich die Männer der Stadt trafen (und immer noch treffen) um, ungestört von ihren Frauen, zu kochen. Genannt Txoko, sie gehen zurück bis in das späte 19. Jahrhundert. Einer der ältesten ist der Club der &lt;i&gt;Los Incomprendidos&lt;/i&gt; (zu deutsch: die Unverstandenen), der auch bei genauerem Hinsehen nicht als Ort des Kochens zu identifizieren, aber typisch Bilbao ist!&lt;/p&gt;
			]]>
		</description>
		<link>http://frisch-entwickelt.de/letzter-stop-bilbao-txokos</link>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 21:47:36 +0000</pubDate>
	</item>
		<item>
		<title>
			Letzer Stop Bilbao (5)
		</title>
		<description>
			<![CDATA[
				<img src="http://frisch-entwickelt.de/uploads/letzer-stop-bilbao-5-2024-12-31_thumb.jpg" alt="Letzer Stop Bilbao (5)"/>
				&lt;p&gt;Die jüngere Geschichte der Stadt, um den industriellen Niedergang bis in die späten 80er-Jahre hinein, zu überwinden ist maßgeblich durch die Ansiedlung des Guggenheim Museums in den 90er Jahren geprägt, der Bilbao weg von einer Arbeiter-/Stahlmienenstadt hin zu einem Kulturzentrum Spaniens transformiert hat. Wissenschaftlich beschrieben als &lt;i&gt;Guggenheim Effekt&lt;/i&gt;, wie Wikipedia auch festhält:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„(…)die gezielte Aufwertung von Orten durch spektakuläre Bauten von Architekten und geht auf die Entwicklung der nordspanischen Stadt Bilbao im Zusammenhang mit dem 1997 fertiggestellten Guggenheim-Museum des US-amerikanischen Architekten Frank O. Gehry zurück. Auslöser war die Entscheidung der in New York ansässigen Guggenheim-Stiftung im Jahr 1981, die Europa-Filiale ihres Museums in der heruntergekommenen Industriestadt zu eröffnen, um Bilbao kulturell zu beleben. (…)“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Aussage unserer Guide Suzanne hatte Bilbao das eigentlich bereits fest als Ort der Ansiedlung ausgewählte Salzburg auf den letzten Metern ausgestochen. Die Initiatoren in Bilbao verwiesen in einem Gespräch mit dem Architekten Frank Gehry, der jüdisch ist, darauf, dass es doch arg unpassend wäre, das Guggenheim in einem Land anzusiedeln, das Hitlers Geburtsland ist. Aber auch ohne das Interesse an sozio-kultureller Entwicklung und jüngerer Geschichte macht dieses Museum sehr viel Spaß und hat, wie man an den Bildern sieht, mich zu sehr vielen Fotos motiviert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
			]]>
		</description>
		<link>http://frisch-entwickelt.de/letzer-stop-bilbao-5</link>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 21:32:48 +0000</pubDate>
	</item>
	</channel>

</rss>
